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Mach‘ deine Katze zu einer gesunden Katze

Damit eine Katze ein langes, gesundes und erfülltes Leben hat, bedarf es einige Grundregeln zu beachten. Viele Krankheiten lassen sich, genau wie bei den Menschen, vorbeugend behandeln, sodass sie erst gar keine Chance haben, hervorzukommen. Die wichtigsten 7 Regeln, damit Sie Ihre Katze sehr lange haben, sind unten angeführt.

Die wichtigsten 7 Regeln

1. Gesundes Futter

Nicht nur bei uns Menschen, auch bei den Tieren ist eine gesunde und ausgewogene Ernährung das A und O. Achten Sie dabei darauf, dass ihr ausgewähltes Katzenfutter ein paar zugesetzte Nährstoffe enthält, wie etwa Eiweiß und Taurin. Katzen sind natürliche Raubtiere, die draußen auf die Jagd gehen und mit Mäusen, Ratten, usw. zufrieden sind. Der Fleischanteil ist meistens nicht genügend, weshalb auf qualitativ hochwertiges Fleisch geachtet werden sollte.

Oft ergibt sich dabei die Frage: „Nass- oder Trockenfutter?“. Eine genaue Antwort hierfür gibt es nicht. Ein Treffen in der Mitte ist hier die goldene Regel. Wechseln Sie Nass- und Trockenfutter regemäßig ab. Teilweise zeigen die Katzen selbst, was sie gerade brauchen. Manche Katzen bekommen von diesem Futter schönes Haar, die anderen jedoch Haarausfall. Trockenfutter wirkt sich positiv auf das Zahnfleisch der Katzen aus, jedoch wird dadurch auch das Risiko zu Übergewicht gefördert. Nassfutter deckt einen großen Teil des Feuchtigkeitsbedarfs der Katzen, besitzt aber einen weitaus höheren Anteil an Energie als Trockenfutter.

2. Fütterungsintervall

Junge Katzen haben beim Fressen einen ganz anderen Rhythmus als ausgewachsene. So brauchen junge Katzen zu Beginn vier Mahlzeiten, später dann drei pro Tag. Dies sollte unbedingt berücksichtigt werden, um dem Kätzchen eine gesunde Entwicklung zu ermöglichen. Die ausgewachsenen Tiere benötigen nur zwei Mahlzeiten am Tag, am besten am Morgen und am Abend.

3. Durst ist genauso wichtig wie Hunger

Ein ständiger Zugang zum Trinknapf ist besonders wichtig, da Katzen den größten Teil der Flüssigkeit aus der Nahrung aufnehmen. Bereits ihre Vorfahren, die sich u.a. von Mäusen ernährten, nahmen durch diese eine Mahlzeit bereits sehr viel Wasser auf, da Mäuse einen 70-prozentigen Wasseranteil haben.

4. Schenke deiner Katze genug Aufmerksamkeit

Das tägliche Beschäftigen mit der Katze sorgt für ein aktives und fittes Haustier. Sollte man sich nicht vorstellen können, pro Tag mindestens eine Stunde aufzubringen, die Katze zu beschäftigen, sollte man sich zweimal überlegen, ob man sich eine Katze besorgt. Ohne jegliche Beschäftigungen besteht das Risiko zu Übergewicht und zudem verspüren sie eine gewisse Einsamkeit. 

5. Kratzen darf nicht fehlen

Wenn Sie nicht wollen, dass ihre Möbel leiden, schaffen Sie sich eine Kratzmöglichkeit an, auch dann, wenn eine Katze einen Auslauf ins Freie hat! Die Krallen der Katze werden geschärft und sie trainiert ihren Ausstreck- und Einziehmechanismus, reagiert Frust ab, zeigt anderen Katzen ihre Überlegenheit und markiert. Eine gute Position für das Kratzmöbel ist dort, wo die Katze am morgendlichen Weg zum Futterplatz vorbeigeht. Mit ihren Duftdrüsen an den Vorderpfoten frischt sie die Markierungszeichen auf.

6. Katzen und Kinder

Für Kleinkinder bis zu drei Jahren ist das Geschöpf Katze, welches seine Ruhe liebt und nicht grob angefasst werden will, nicht geeignet. Zeigen Sie Ihrem Kind, wie man eine Katze richtig hochhebt und trägt. Auch das richtige Streicheln sollte den Kindern beigebracht werden – nicht gegen den Strich. Sonst kann es zu schmerzhaften Auseinandersetzungen zwischen Katze und Kind kommen. So können sich Ihre Kinder und Ihre Katze respektvoll gegenübertreten und friedlich miteinander leben. Ein gutes Umfeld ist für alle Beteiligten ein Pluspunkt für ein gesundes Leben.

7. Freilaufende Katzen

Wenn Ihre Katze in der Nachbarschaft herumschwirrt, sollten Sie darauf achten, dass es keine Hauptverkehrsstraße im Umkreis von etwa 600m gibt. Außerdem ist es für die Katze sehr angenehm, wenn sie einen ungehinderten Aus- und Eingang durch eine Katzentüre ins Haus hat. Wenn Katzen im Wald oder auf der Wiese unterwegs sind, schleppen sie oft Ungeziefer mit nach Hause – ein Ungezieferhalsband, woran die Katze nicht hängen bleiben kann, stellt sich hier als guter Lösungsansatz dar.

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