Individuell passt zu Jedem eine andere Tageszeit, um Sport zu machen. Nach einem langen Arbeitstag fehlt oft die Motivation, sich noch körperlich anzustrengen. Eine „richtige“ Tageszeit gibt es also nicht, weil ein Jeder andere Vorlieben hat und jeder Körper anders ist.

Gleich am Morgen aktiv zu sein, kann zwar schwierig sein, denn wer will schon extra früh aufstehen? Meistens lohnt es sich aber. Mit Sport in den Tag zu starten hat viele Vorteile, die im Folgenden angeführt werden.

  • Sport am Morgen wirkt sich sehr gut auf das Gehirn aus. Die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit wird dadurch gesteigert und fördert das logische Denken – sogar bis zu zehn Stunden.
  • Vor allem für Personen, die abnehmen wollen, empfiehlt sich Morgensport. Der Stoffwechsel arbeitet auf höchster Ebene, wodurch Kalorien schneller verbrannt werden. Der Körper wird besser mit Sauerstoff versorgt und fördert eine bessere Durchblutung.
  • Wenn man vor dem Frühstück trainiert, nimmt der Körper für die Energiegewinnung die bereits vorhandenen Fettreserven und nicht die durch Nahrung aufgenommene Glukose.
  • Wer in der Früh seine „Tagesaufgaben“ bereits erledigt, hat am Abend mehr Zeit für etwas Anderes und kann mit einem guten Gefühl einfach abschalten. Der Stress wird reduziert und die Laune wird deutlich verbessert. Wenn man also das Ziel hat, generell aktiver zu werden im Leben, können morgendliche Routinen sehr helfen.
  • Laut einer Studie soll sich Frühsport auch positiv auf den Schlaf auswirken. Der Blutdruck wird gesenkt und dadurch wird ein guter Schlaf gesichert. Es dauert weniger lang einzuschlafen und das Aufwachen in der Nacht wird weniger, weil die Personen tiefer schlafen.
  • Den inneren Schweinehund, den jeder hat, zu besiegen, vermittelt ein gutes Gefühl und es gibt nichts Besseres, als mit einem Sieg in den Tag zu starten. Die Einstellung wird positiver und man hat gleich viel mehr Energie und ist produktiver.
  • Nach dem Workout am Morgen lässt sich ohne schlechtes Gewissen ein leckeres Frühstück   genießen. Ein Porridge mit frischen Früchten, ein Honigbrot oder Müsli mit Obst, so lassen sich Heißhungerattacken verhindern, denn Frühsport gibt eine gewisse Kontrolle über den Appetit. Das Wasser vor, während und nach dem Workout sollte aber keineswegs ausgelassen werden.

Es fehlt an Motivation?

  • Guter Schlaf – ausgeschlafen und fit nach einer guten und langen Nacht, kommt man am Morgen viel schneller aus dem Bett.
  • Eine festgelegte Uhrzeit – gewöhnen Sie sich langsam an die frühe Uhrzeit. Nach einer Woche, in der Sie um 7 Uhr trainieren, versuchen Sie, langsam früher zu beginnen und sich somit zu steigern. Sie sollten sich nicht selbst ins kalte Wasser werfen und sofort um 6 Uhr beginnen, zu trainieren. Kleine Fortschritte sind oft besser.
  • Bereits am Vortag die Sportkleidung und Utensilien bereit stellen für den nächsten Tag fördert die Motivation und hilft, aus dem Bett zu kommen.
  • Sie trainieren nicht gerne alleine? Holen Sie sich einen Trainingsbuddy und motivieren Sie sich gegenseitig. Auch wenn die Motivation einmal nicht da ist, wissen Sie, dass sich ihr Freund auf Sie verlässt und auf Sie zählt.
  • Workouts, an denen man Spaß hat, sollten auf keinen Fall fehlen! So können Sie sich vor dem Aufstehen schon auf das Workout freuen und es fällt einem leichter, loszustarten.